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In elf Bundesländern der Republik fanden 2014 Kommunalwahlen statt. Dabei wurden nicht nur demokratisch orientierte Gemeinde- und Kreisräte gewählt, sondern auch Mitglieder rechtsextremer Parteien und Wählerbündnisse – auch in Baden-Württemberg.

Der Verein für Demokratische Kultur in Berlin (VDK) nahm dies zum Anlass, um in einem neuen kommunalen Forschungsprojekt die aktuelle Situation zu analysieren und danach zu fragen, was Kommunalpolitik und -verwaltung geraten werden kann, wenn sie erstmals oder wieder vor der Herausforderung rechtsextremer Kommunalräte stehen.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung war als Kooperationspartnerin an der Studie beteiligt. Die Publikation fasst zentrale Ergebnisse und daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen zusammen. Dabei handelt es sich nicht um Patentrezepte, sondern um Erfahrungswerte und Denkanstöße, die jeweils vor Ort und von den handelnden Personen zu einer Strategie gegen Rechtsextremismus zusammengeführt werden müssen. Das rechtsextrem- rechtspopulistische Lager in Deutschland ist vielgestaltig. Umso mehr gilt daher, was schon der Titel der Broschüre zum Ausdruck bringt: „Vor Ort entscheidet“.

Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen wollen wir mit Ihnen und den Autoren der Studie Vera Henßler und Ulrich Overdieck diskutieren.

Die Studie finden Sie in der digitalen Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung:

http://library.fes.de/pdf-files/dialog/10611.pdf

In Kooperation mit:
Kreis Göppingen nazifrei e.V.